Frankfurt

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Vorträge & Diskussionen heute in Frankfurt.



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Jüdisches Museum Frankfurt

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  1. Schlemmen in der Sukka

    In einer Dialogführung zu ausgewählten Objekten in der Dauerausstellung geben Rifka Ajnwojner und Arwin Mahdavi Naraghi aus dem Bereich Bildung und Vermittlung des Jüdischen Museums einen Einblick in die Traditionen und Bräuche des Laubhüttenfestes (Sukkot). Im Anschluss lädt Sara Soussan , Kuratorin für jüdische Gegenwartskulturen, in die Sukka (Laubhütte) auf der Terrasse des Life Deli ein. In einem Vortrag mit anschließendem Gespräch beleuchtet sie jüdische Konzepte der Beziehung zwischen…

  2. Jüdische Stimmen der Gegenwartsliteratur

    Anlässlich des Gedenktags zum 7. Oktober 2023 laden wir auch in diesem Jahr zu einem besonderen Abend ein. Im Mittelpunkt stehen jüdische Stimmen der Gegenwartsliteratur – mit Raum für Literatur, persönliche Erzählungen und vielfältige jüdische Perspektiven. Wir freuen uns sehr, Iryna Fingerova, Dana von Suffrin und Dana Vowinckel, die mit ihrem Roman Anton und Alma auf der Shortlist des Deutschen Buchpreises 2026 vertreten ist, begrüßen zu dürfen. In Lesungen und Gesprächen geben die…

  3. Inheritance: Love, Loss and the Legacy of the Holocaust

    Charlie Scheidts Familie stammt aus Frankfurt. Nach 1933 floh sie aus Deutschland. Einige Wochen vor ihrem Tod erzählte Charlies Mutter Suse ihrem Sohn von einem Geheimnis, das sie seit Jahrzehnten in einer Ecke ihres Schranks aufbewahrt hatte. Es sind Briefe, Fotos und Dokumente; Zeugnisse der Verfolgung ihrer Familie und ihrer Flucht über mehrere Länder in die USA, aber auch Erinnerungen an ermordete Verwandte und Freunde. Charlie Scheidt brauchte mehrere Jahre, bis er sich entschloss, seine…

  4. Die Tat als Bild: Fotografien aus dem Ghetto Łódź

    Die 500 Farbdias der deutschen Ghettoverwaltung in Łódź befinden sich seit mehr als 35 Jahren im Besitz des Jüdischen Museums. Sie sind ein außergewöhnlicher und gleichzeitig schwieriger Bestand unserer Fotosammlung. Aufgenommen von einem Mitarbeiter der deutschen Ghettoverwaltung, sind die Dias eine einzigartige Quelle für die Geschichte des Ghettos. Die Fotos sollten die Überlegenheit der deutschen Besatzer demonstrieren, sind aber gleichzeitig Dokumente der Lebensverhältnisse im Ghetto.…

  5. Die Tat als Bild: Fotografien aus dem Ghetto Łódź

    Die 500 Farbdias der deutschen Ghettoverwaltung in Łódź befinden sich seit mehr als 35 Jahren im Besitz des Jüdischen Museums. Sie sind ein außergewöhnlicher und gleichzeitig schwieriger Bestand unserer Fotosammlung. Aufgenommen von einem Mitarbeiter der deutschen Ghettoverwaltung, sind die Dias eine einzigartige Quelle für die Geschichte des Ghettos. Die Fotos sollten die Überlegenheit der deutschen Besatzer demonstrieren, sind aber gleichzeitig Dokumente der Lebensverhältnisse im Ghetto.…

  6. Unter Druck. Kulturinstitutionen zwischen Boykott und Kulturkampf

    Boykott-Aufrufe und Kulturkampf-Strategien sind zwar entgegengesetzten politischen Lagern zuzuordnen, haben aber vieles gemeinsam: Sie schränken die Gestaltungsfreiheiten ein und intervenieren politisch in das Programm und Profil von Kultureinrichtungen, um diese in ihrem Sinne zu verändern. Was können Kulturinstitutionen tun, um dem entgegenzutreten? Welche Rahmenbedingungen benötigen sie, um weiterhin sichere Räume für diverse und herausfordernde Reflexionen zu bieten? Über diese und weitere…

  7. Demokratische Bildung, jüdische Werte und humanistisches Ethos: Zur Jahrzeit von Micha Brumlik sel. A.

    Micha Brumlik (1947–2025) war nicht nur ein Mensch, der sich gerne und intensiv mit anderen Menschen stritt. Als Philosoph, Erziehungswissenschaftler und Publizist war ihm insbesondere an der jüdisch-politischen Geschichte und an demokratischen Werten gelegen. Er hat ein geistiges Erbe hinterlassen, dessen Tragweite noch lange nicht ermessen ist. Heute, da die Demokratie immer stärker erodiert, fehlt seine Stimme schmerzlich. An diesem Abend diskutieren zwei seiner Schülerinnen, die Literatur-…

  8. „Ich war Eva Diamant“

    Mit 12 Jahren wurde Eva Szepesi 1945 aus Auschwitz befreit. In „Ich war Eva Diamant“ erzählt die heute 94-Jährige von ihrer Kindheit in Budapest, der Ausgrenzung als Jüdin, dem Verlust ihrer Familie und ihrem Überleben im Konzentrationslager. Die eindrucksvollen Illustrationen von Stephanie Lunkewitz eröffnen besonders jungen Menschen einen Zugang zu diesem schwierigen Thema. Die Veranstaltung für Familien mit Kindern ab 12 Jahren und Erwachsene verbindet Lesung und Gespräch mit Eva Szepesi und…