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Romanfabrik Frankfurt

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Frag eine KI
  1. Das nomadische Gen

    Wieder einmal Kino in der ROMANFABRIK! Der Dokumentarfilm erzählt vom nomadischen Potenzial des Menschen. Entdeckerlust und Neugier, aber auch Flucht und spirituelle Suche haben diesen nomadischen Kern geprägt. Der Film begleitet die Künstler von Mangan25 bei Expeditionen auf sechs Kontinenten. In extremen Landschaften wie den Dschungeln von Papua-Neuguinea und Venezuela, im ewigen Eis der Arktis und des Himalayas und verschiedenen Wüsten der Welt begegnen sie außergewöhnlichen Tribes und Geschichten. Ein Filmkapitel widmet sich der dramatischen Expedition am Nanga Parbat, bei dem der Thüringer Günther Jung sein Leben verlor. Es ist mit den Bildern des berühmten Bergfilmers Gerhard Baur gestaltet. Kai-Uwe Kohlschmidt , 1968 in Leipzig geboren, ist Autor, Komponist und Regisseur für…

  2. Sofagespräche

    Dieses Mal nicht auf der Bühne, sondern auf dem Sofa inmitten des Publikums lädt Isabella Caldart die Autorin Son Lewandowski in der ROMANFABRIK zu einem Gespräch über ihren Roman Die Routinen (Klett-Cotta) ein. Das Buch seziert die Welt des Leistungsturnens, von der jeder ahnt, dass sie hart ist, aber niemand sieht oder sehen will, wie ausbeutend ein System ist, auf dem so viel Glitzer und Glanzspray liegt. Auf kraftvolle Weise erzählt Son Lewandowski von Sport und Politik, von fragilen Beziehungen und den Grenzen des eigenen, alternden Körpers. Die Geschichten von berühmten Turnerinnen und der größte Missbrauchsskandal der Sportgeschichte werden in die Geschichte von Amik eingewebt und machen Die Routinen zu einer atemlosen Leseerfahrung. Ein Gesprächsabend auf Augenhöhe!

  3. Dirk Bernemann: Gromzell. Ein Heimatroman

    Als die älteste Bewohnerin des kleinen Ortes Gromzell mit 108 Jahren verstirbt, ist die Dorfgemeinschaft schwer erschüttert. Der Tod hat sich Marie geholt, die ihm doch so lange von der Schippe gesprungen war. Die Trauernden hoffen auf Trost bei Gott, doch als der Tod weiter um sich greift, ist guter Rat teuer. Zwischen Weihrauch und Aberglaube sucht die Gemeinde einen Schuldigen für das Sterben, das nicht aufhören will. Ein grotesker Heimatroman von Dirk Bernemann, der von menschlichen Abgründen erzählt. Musikalisch passend begleitet wird der Autor an diesem Abend vom Jodlklub: Johanna Milz, Elisabeth Gabriel und Liese Lyon. Diedrei Theaterfrauen mit österreichischen Wurzeln werden uns mit österreichischen Volksliedern und Jodlern beglücken.

  4. Colombe Schneck

    Die Autorin Colombe Schneck ist in Frankreich ein Literaturstar, u.a.für ihre Paris-Trilogie, ein Frauenleben in drei Romanen. In ihrem neuesten Buch Lügen im Paradies (Rowohlt, frz. von Claudia Steinitz Mensonges au paradis , Grasset) begibt sich Schneck auf autobiografische Zeitreise in eine Kindheit, in der Schweizer Bergidylle auf Schwarze Pädagogik trifft. Jeden Sommer ihrer Kindheit verbrachte Colombe in den Schweizer Bergen. Zusammen mit anderen Jugendlichen aus aller Welt wurde sie in die Obhut eines Ehepaars gegeben, das sich liebevoll und zugleich streng um die Kinderschar kümmerte: alle aus gutem Hause, alle aus kaputtem Elternhaus, so wie auch Colombe. Dreißig Jahre braucht es, damit Colombe das Bild dieser Kindheitsidylle korrigiert. Sie reist in die Schweiz, trifft die…

  5. Was bleibt. Drei Autorinnen über Familie, Erinnerung und Neuanfänge

    In ihren aktuellen Büchern erzählen Annika Büsing, Jarka Kubsova und Geraldine Oetken von Familienbanden und Brüchen, von verschwiegenen Geschichten, verdrängten Erinnerungen und der Frage, wie Herkunft unser Leben prägt. Mal führt die Suche zurück in die eigene Kindheit und erste Liebe, mal tief in die Familiengeschichte oder in die verschütteten Erinnerungen einer ganzen Region. Immer geht es darum, den Mut zu finden, hinzusehen – und darin vielleicht die Möglichkeit eines Neuanfangs zu entdecken. Annika Büsings Roman Magisch erzählt von einer Rückkehr ins Ruhrgebiet, von erster Liebe, Geschwisterschaft und der Frage, wie man sich den Konflikten in der eigenen Familie stellt. Jarka Kubsova verbindet in Im Licht des neuen Tages Gegenwart und Vergangenheit zu einer bewegenden Geschichte…

  6. Czech Extravaganza – Tschechische und deutsche Comiczeichner*innen

    Als Ehrengast der Frankfurter Buchmesse 2026 präsentiert Tschechien die Vielfalt und Kreativität seiner lebendigen Comicszene. In der ROMANFABRIK können Besucher* innen am Freitagabend einige ihrer herausragenden Vertreter *innen live erleben. Gemeinsam mit deutschen Comiczeichner*innen lassen sie vor Publikum neue Bilder entstehen – begleitet von der Musik von Tomek Witiak. Der Abend bietet faszinierende Einblicke in die zeitgenössische Comic-Kunst beider Länder und setzt spannende Schlaglichter auf eine ebenso vielfältige wie hochklassige Szene. Mit: Christopher Fellehner, Marita Kelbl, Lucie Lomová, Lucie Lučanská, Mikael Ross und Lena Winkel. Musik: Tomek Witiak. Moderation: Jakob Hoffmann. Mit Unterstützung der Mährischen Landesbibliothek in Brno anlässlich des Gastlandauftrittes…

  7. Max Richard Leßmann

    In Küss mich nur ganz kurz für immer versammelt Max Richard Leßmann seine ihm liebsten Liebesgedichte aus fast einem Jahrzehnt produktiver poetischer Arbeit. Seit 2017 postet der Autor mittlerweile jeden Tag ein Gedicht auf Instagram. Die Liebe in all ihren Farben ist seit jeher ein zentrales Thema. Dabei findet er klare Worte für verschachtelte Gefühle, weckt Erinnerung und Sehnsüchte in oft nur wenigen Zeilen. Leßmann ist die Anwendbarkeit seiner Texte seit jeher wichtig. Er sieht sich in der Tradition der „Gebrauchslyrik“ eines Erich Kästner, aber geht im Sinne unserer Zeiten manchmal noch einige Schritte weiter. Immer wieder überrascht er uns, mit dem, was wir heimlich selbst längst denken. Oder besser: Fühlen. Leßmanns Liebesgedichte stammen ganz klar von heute und sind dennoch…

  8. 4. Frankfurter KI-Symposium

    Das 4. Frankfurter KI-Symposium bringt führende Persönlichkeiten aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Zivilgesellschaft zusammen, um die Rolle von Wissenschaft, Technologie und Innovation bei der Gestaltung der Regulierung rund um Dateneigentum, Urheberschaft, der digitalen Souveränität und KI-Verantwortung zu erörtern. Hier finden Sie Informationen zum letztjährigen Symposium. Unter dem Motto „KI und (Europäische) Datensouveränität“ konzentriert sich das diesjährige Symposium darauf, wie eine Unabhängigkeit von den bislang dominierenden Systemen in Europa vorangetrieben und gleichzeitig ökologische, wirtschaftliche und soziale Resilienz gewährleistet werden können. Gerade auch ethische Fragen stehen bei uns im Mittelpunkt der Betrachtung, also die Wirkung des Einsatzes digitaler…

  9. „Ich wand’re durch Theresienstadt …“. Zeitzeugengespräch & musikalische Lesung

    Das Programm „Ich wand’re durch Theresienstadt …“ erinnert an das unfassbare Leid, die Hoffnungen und die künstlerische Selbstbehauptung der in Theresienstadt inhaftierten Jüdinnen und Juden. Ein besonderes Augenmerk liegt auf den Schicksalen damals junger Menschen. Roman Knižka liest aus Erinnerungen u.a. von Ruth Klüger, Zvi Cohen oder Leo Strauss. Gedichte und Texte von Kindern und Jugendlichen, die in Theresienstadt inhaftiert waren, kommen ebenso zu Gehör, wie Lyrik von Ilse Weber. Das Bläserquintett OPUS 45 spielt Kompositionen u.a. von Pavel Haas, Hans Krása, Viktor Ullmann und Gideon Klein. In Theresienstadt inhaftiert und von den Nationalsozialisten ermordet, geriet das Werk dieser bedeutenden Komponisten nach Ende des Zweiten Weltkriegs lange Zeit in Vergessenheit. Darüber…

  10. Henni Nachtsheim

    Nachholtermin vom 19.02.2026! Bereits erworbene Tickets behalten ihre Gültigkeit. Selbstverständlich können im Vorverkauf erworbene Tickets kostenfrei storniert werden, wenn der Ersatztermin nicht wahrgenommen werden kann. In Hessen genießt er Kultstatus: Henni Nachtsheim. Comedian, Musiker, Podcaster und Autor diverser Bücher mit Eintracht-Kolumnen und anderen Geschichten über seinen Lieblingsverein. Nun legt der Tausendsassa seinen ersten Roman vor, Aller Kidnapping ist schwer (mainbook Verlag) - eine Krimi-Komödie mit Comedyelementen und Sprachwitz, ein Spannungs- und Musikroman mit der eigenwilligen Frauenfigur Florentine Huth. Sie ist von Mutter Natur nicht gerade mit Schönheit gesegnet, hat etliche Pfunde zu viel und nimmt vor allem kein Blatt vor den Mund. Dann verliebt sie sich.…

  11. Artur Becker

    Zwei Jungen unterwegs in geheimer Mission: Es ist Sommer in Polen, und endlich, endlich werden sie der Liebe ihres Lebensbegegnen. Das raunen ihnen die Wellen des mythenumwobenen Badesees zu, zu dem sie sich im Autobus aus dem öden masurischenProvinzstädtchen aufmachen, in diesem Juli 1983. Doch woher die Angebetete nehmen, wenn die Welt am Strandbad Morena nur ausAnglern, westdeutschen Touris auf großer Ostlandsafari und leeren Bierflaschen besteht? Aber selbst im Sozialismus werden stilleGebete erhört, und auf einmal fällt wie von Zauberhand ein Mädchen vom Himmel … und Konrad fast in Ohnmacht. Dem polnisch-deutschen Autor Artur Becker ist mit Ein roter Ziegelstein für Izabella ein hinreißend komischer romantischer Retroroman einer ersten Liebe gelungen, die sich punkig & scheinbar…

  12. A tavola con Grazia Deledda

    Eine faszinierende und intime Reise in die Welt von Grazia Deledda, der großen Schriftstellerin und ersten italienischen Frau, die vor 100 Jahren mit dem Nobelpreis für Literatur ausgezeichnet wurde, und ihrer besonderen Beziehung zur Kulinarik. In ihren Romanen verwandeln sich Pane Carasau, Seadas, Mandelgebäck und traditionelle Hirtenprodukte in kraftvolle Symbole von Kultur, Erinnerung und Ritual. Eine besondere Gelegenheit, Grazia Deledda von einer ganz neuen Seite zu entdecken: als aufmerksame Beobachterin des Alltags, neugierige Hüterin traditioneller Zubereitungstechniken und feinsinnige Interpretin der symbolischen Bedeutung des Essens. Zu Gast ist Neria De Giovanni, eine der renommiertesten Expert*innen für Grazia Deledda. Sie stellt ihr Buch Grazia Deledda. Un Nobel in cucina…

  13. Sofagespräche

    „Lange dachte ich, Früher heißt das Land, aus dem sie kamen.“ Was bleibt von einer Familie, wenn Wohnungen geräumt, Dinge weitergegeben und Geschichten zu Erinnerungen werden? Ricarda Messner erzählt von zwei Berliner Wohnungen, vier Generationen und einem Familiennamen, den sie zurückgewinnen möchte. Ihre Spurensuche führt sie bis nach Riga – und tief hinein in die Geschichte ihrer Familie. Beim Sofagespräch nimmt Ricarda Messner Platz und kommt mit Isabella Caldart über ihren Debütroman Wo der Name wohnt (Suhrkamp) ins offene Gespräch. Es wird um Herkunft und Erinnerung gehen, um das Schreiben über die eigene Familie und um die Frage, wie Vergangenheit in der Gegenwart weiterlebt. Ein persönlicher Abend, bei dem nicht nur aus dem Roman gelesen, sondern vor allem miteinander gesprochen,…